Da sind wir dran!
Der LSO ist am Ball!
|
||||||||||||
![]() |
![]() |
|||||||||||
Da sind wir dran!Der LSO ist am Ball!
|
Integrative Schulung (13.8.2010) Nach dem Ausstieg des LSO aus der Mitarbeit im Projekt 'Spezielle Förderung' stellt sich die Frage, wie weiter. Weder auf den Projektverlauf noch auf die konkreten Probleme vor Ort wird dieser Ausstieg natürlich konkrete Auswirkungen haben. Es scheint vielmehr, dass das Projekt trotz erheblichen Mängeln und ungenügenden finanziellen Ressourcen auf Biegen und Brechen durchgezogen werden soll. Derweil wächst der Unmut in der Lehrerschaft massiv an, primär gegen die Umsetzung. Neu wird die integrative Schulung aber auch grundsätzlich in Frage gestellt. Geschäftsleitung und Vorstand sind daran, die neue Ausgangslage zu analysieren und mögliche weitere Schritte zu planen.
Privatschulinitiative: Freie Schulwahl (13.8.2010) Die Vorstösse der Elternlobby zur Finanzierung von Privatschulen durch die öffentliche Hand - getarnt mit der verlockenden Losung: Freie Schulwahl - haben bereits in den Kantonen Baselland und Thurgau deutlich Schiffbruch erlitten. Über 80% der Stimmenden lehnte entsprechende Volksinitiativen ab. Trotz dieser Tatsache, muss nun auch der Kanton Solothurn über eine analoge Initiative abstimmen. Der Regierungsrat hat in der ersten Sitzung nach den Sommerferien seine Stellungnahme dazu verabschiedet. Er lehnt dem Vorstoss mit schlagenden Argumenten entschieden ab. Ein Gegenvorschlag ist kein Thema. Der LSO wird im nächsten Schulblatt dazu Stellung nehmen.
HarmoS (14.7.2010) Die HarmoS-Abstimmung findet nun definitiv am 26. September 2010 statt. Abgestimmt wird über zwei separate Vorlagen. Erstens über den Beitritt zur Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) und zweitens über eine Änderung der Kantonsverfassung als Folge des HarmoS-Konkordates (Kindergartenobligatorium). 2 x Ja für HarmoS und den Kindergarten lautet also die Parole des LSO. Im Co-Präsidium des sehr breit abgestützten Komitees sind folgende Parteien, Verbände und Organisationen vertreten: Bruno Affolter (Präsident LSO), Albert Arnold (Präsident VSL-SO), Markus Baumann (Präsident GbS), Evelyn Borer (Präsidentin SP), Ernest Cavin (Präsident BDP), Markus Flury (Präsident Grünliberale), Rolf Hasler (Präsident VPOD), Rolf Kissling (Präsident KGV), Kurt Loosli (Präsident SOHK), Annelies Peduzzi (Präsidentin CVP), Iris Schelbert-Widmer (Präsidentin Grüne), Christian Scheuermeyer (Präsident FDP.Die Liberalen), Kuno Tschumi (Präsident VSEG). Internet: www.ja-zu-harmos.ch Spenden: Postkonto 40-386909-9 (Solothurner Komitee "JA zu Harmos")
Lehrermangel - Attraktivitätssteigerung (2.7.2010) Der neue Lehrermangel verschärft sich zunehmend. Ein wichtiger Unterschied zu früheren Flauten auf dem Arbeitsmarkt ist, dass der neue Lehrermangel nicht konjunktureller, sondern struktureller Natur ist: Erhöhte Abgänge infolge Überalterung des Lehrkörpers, fehlender Nachwuchs, Pensenreduktionen infolge Überlastung, steigende Schülerzahlen, Zusatzbedarf durch verschiedene Reformen. Die Pädagogischen Hochschulen vermögen den Ersatzbedarf nicht annähernd zu decken. Die vierkantonale PH der FHNW bringt jährlich rund 500 Volksschullehrpersonen (KG bis Sek-I) neu auf den Markt. Allein der Kanton Aargau hat jedoch einen jährlichen Ersatzbedarf in eben dieser Höhe. Der LSO verlangt vom Kanton dringende Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufs. Die ersten Signale lassen allerdings wenig Zuversicht aufkommen. Anstelle der Ursachenbekämpfung (Arbeitszeit, Lohn, Umsetzungsqualität von Reformen) befasst man sich beispielsweise mit dem Einsatz von Personen ohne pädagogische Ausbildung, mit Dumpingangeboten im Bereich der Ausbildung (Schnellbleichen), mit unwirksamen Imagekampagnen etc. Die Reaktion von einigen Bildungsdirektionen auf die Lohnvergleichsstudie hat deutlich gemacht, dass man sich offenbar gewissen Tatsachen nicht stellen will. Je länger je mehr stellt sich hier der Frage, wer eigentlich die Verantwortung trägt, dass es viel zu wenig ausreichend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer für die Ausbildung unsere Jugend hat.
GAV: Einreihung Lehrpersonen (ZULESYS) (2.7.2010) Eine Projektgruppe der Gesamtarbeitsvertragskommission (GAVKO) überprüft die Einreihungen der Lehrpersonen im Besoldungssystem. Dies wurde vor allem aufgrund der neuen Ausbildungen an den Pädagogischen Hochschulen und verschiedenen Reformen (z.B. Sek-I) notwendig. Die Grundlagen sind erarbeitet und in der Projektgruppe vorverhandelt worden. Dabei konnte in zahlreichen Punkten Einigkeit erzielt werden. Die strittigen Punkte werden nun in der GAVKO weiter verhandelt. Im Bereich Volksschule geht es dabei primär um die Einreihung der künftigen Sek-P-Lehrpersonen und um eine faire Besitzstandslösung für die Logopädinnen. Sobald sich Lösungen abzeichnen werden wir hier genauer informieren.
Sek-I-Ausbildungen für Primarlehrpersonen (2.7.2010) Die EDK plant spezielle Weiterqualifikationsmöglichkeiten für Primarlehrpersonen zu Sek-I-Lehrpersonen einzuführen bzw. zu reglementieren. Der LSO nimmt dazu zuhanden des LCH Stellung.
Petition Spezielle Förderung (18.6.2010) Die Petition zur integrativen Schulung wurde am 9. Juni 2010 mit 3'187 Unterschriften an Bildungsdirektor Klaus Fischer übergeben.
Frühfremdsprachen (18.6.2010) Bereits zeigen sich erste Umsetzungsprobleme, noch bevor der Frühfremdsprachenunterricht gestartet ist. Der LSO ist daran, einen Problemkatalog zu erstellen.
Noten Unterstufe (18.6.2010) Der LSO plant eine Podiumsdiskussion zur Wieder-Einführung der Noten auf der Unterstufe und hat dazu Bildungsdirektor Klaus Fischer eingeladen.
Pensionskasse FHNW (18.6.2010) Bis 2011 müssen laut Staatsvertrag alle Angestellten der FHNW in einer einzigen Pensionskasse versichert werden. Der von einer paritätischen Verhandlungskommission ausgehandelte Vorschlag muss nun von den GAV-Verbänden genehmigt werden. Der LSO wird unter denjenigen Mitgliedern, die an der FHNW angestellt sind und dem Verband der Dozierenden (VDNW) angehören, eine Urabstimmung durchführen.
Regionale Delegiertenversammlungen (18.5.2010) Im Mai führte die Geschäftsleitung wiederum regionale Delegiertenversammlungen durch. An fünf Veranstaltungen erfolgte ein reger Austausch zwischen den Delegierten der Schulhausteams und Mitgliedern der Geschäftsleitung. Den Anliegen der Delegierten, bzw. der einzelnen Schulhausteams wurde dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eines wurde jeweils sofort klar: Am meisten unter den Nägeln brennt den Lehrerinnen und Lehrern momentan die integrative Schulung. Der Unmut über die teilweise chaotische Einführung und die unklaren Rahmenbedingungen waren enorm gross. Im Zentrum stand nebst den Fragen der praktischen Umsetzung vor allem die Ressourcenfrage. Die Position des Verbandes - 'Ohne besseres Grundangebot - ohne LSO' - wurde ausdrücklich begrüsst.
Mitgliederbefragung 2010 (18.5.2010) An der breit angelegten LSO-Mitgliederbefragung beteiligten sich über 600 Mitglieder. Alle Mitglieder, deren Mailadresse in der Mitgliederkartei erfasst ist, wurden per Mail gebeten, ihre Einschätzung über die Arbeit des LSO abzugeben. Die sehr hohe Beteiligungsquote ergibt ein repräsentatives Bild der Meinung der Mitglieder. Die Geschäftsleitung dankt allen, die mitgemacht haben herzlich! Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung werden in der Nr. 15 vom 13. August 2010 veröffentlicht.
Delegiertenversammlung Pensionskasse (5.5.2010) An der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 28. April wurden die Delegierten über eine geplante Statutenrevision informiert. Nebst einigen Anpassungen an bundesrechtliche Vorschriften sollen auch einige Neuerungen eingeführt werden. Dies sind vor allem: Lebenspartnerrente, Todesfallkapital, verbesserte Einkaufsmöglichkeiten. Hauptpunkt der Statutenrevision bildet jedoch die erneute Senkung des Umwandlungssatzes. Die Vorlage ist bis Ende Juli in der Vernehmlassung bei den politischen Organisationen und Personalverbänden. Sie wurde von der Verwaltungskommission gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter und mit Stichentscheid des Präsidenten beschlossen. Der LSO wird gemeinsam mit den andern GAV-Vertragsverbänden eine Stellungnahme abgeben.
Spezielle Förderung (5.5.2010) Das vom DBK vorgeschlagene Grundangebot genügt bei weitem nicht für eine erfolgreiche Umsetzung der integrativen Schulung. Auch zusammen mit dem Zusatzangebot, dessen Zuteilungskriterien noch völlig unklar sind, werden etliche Schulen weniger Ressourcen erhalten, als dies heute innerhalb des Schulversuchs der Fall ist. Der LSO stellte innerhalb der Projektorganisation und auch in einem persönlichen Schreiben an Bildungsdirektor Klaus Fischer klare Forderungen bezüglich der Ressourcen-Ausstattung für die spezielle Förderung.
HarmoS (10.3.2010) Der Kantonsrat hat dem Beitritt zum HarmoS-Konkordat und der Integration des Kindergartens in die Volksschule grossmehrheitlich mit 70 zu 19 Stimmen zugestimmt. Das Volk wird voraussichtlich im September definitiv über den Beitritt entscheiden. Der LSO wird sich aktiv in der Abstimmungskampagne engagieren.
Arbeitszeit und Dienstauftrag Lehrpersonen (AZDALP) (10.3.2010) Nach langwierigen Verhandlungen neigt sich das Projekt AZDALP dem Ende entgegen. In der lange Zeit strittigen Frage, ob und wie die Arbeitszeit aufgeteilt werden soll, konnte eine Lösung gefunden werden. Diese soll in zwei Bereiche unterteilt werden: a) Unterricht (inkl. Vor- und Nachbereitung) und b) Aufgaben ausserhalb des Unterrichts: Elternarbeit, Schülerberatung, Gemeinschaftsaufgaben (insbesondere Konferenzen, Qualitätsmanagement, kollektive Weiterbildung, Schulanlässe), individuelle Weiterbildung, Administration. Der Bereich a) soll mindestens 85% der Gesamtarbeitszeit einer Lehrperson umfassen. Grundlage für das Arbeitspensum ist nach wie vor eine definierte Lektionenzahl pro Woche. Bei Teilzeitanstellungen wird die Arbeitszeit im Bereich b) im Verhältnis zur Lektionenzahl festgelegt. Sobald die konkreten GAV-Änderungen vorliegen wird im Schulblatt darüber berichtet.
Assistenzkräfte in der Schule (24.2.2010) In verschiedenen Kantonen laufen Diskussionen um den Einsatz von Assistenzkräften in den Schulen. Personen ohne pädagogische Ausbildung sollen die Lehrpersonen unterstützen. Damit soll einerseits der Überbelastung der Lehrpersonen und andererseits dem Lehrermangel entgegengetreten werden. Die Vorstellungen, was diese Assistenzkräfte in der Schule und im Unterricht tun, gehen sehr auseinander. Der LSO wendet sich entschieden gegen den Einsatz von Assistenzkräften im Unterricht. Die Gefahr ist gross, dass dies nicht zu einer Entlastung, sondern im Gegenteil zu einer weiteren Belastung der Lehrpersonen führt. Assistenzkräfte müssen instruiert, beauftragt und kontrolliert werden. Die Verantwortung für ihr tun liegt dabei voll bei der Lehrperson. Ferner besteht die Gefahr, dass solche Assistenzkräfte im Fall eines akuten Lehrermangels als Lehrpersonen eingesetzt werden. Das würde nicht nur die Qualität der Schule massiv beeinträchtigen, sondern auch das Image des Lehrerberufs beschädigen.
Promotionsreglement / Laufbahnreglement (24.2.2010) Der LSO hat Stellung genommen zum Entwurf des Reglements über die Laufbahnentscheide an der Volksschule (Promotionsreglement). Dabei wurden erheblich Mängel festgestellt, insbesondere im Bereich der speziellen Förderung und der Lernzielbefreiung. >>> ausführliche Stellungnahme Nachfolge Präsidium (27.1.2010) Bruno Affolter wird in einem Jahr als Präsident des LSO zurücktreten. Der Vorstand hat beschlossen, die Funktion per Inserat im Frühling auszuschreiben. Zudem wurde ein Findungsausschuss beauftragt, ein Anforderungsprofil zu erstellen. Geleitet wird dieser von Hannes Lehmann. Ferner wirken mit: Pia Bürki, Veronika Feller, Lucie Kradolfer, Cristina Mattiello und mit beratender Stimme Roland Misteli. Gewählt soll die neue Präsidentin oder der neue Präsident an der Delegiertenversammlung im November 2010 werden.
Kantonale Orientierungsarbeiten (OA5) (10.12.2009) Kurz vor den Herbstferien wurden in allen 5. Klassen der Primarschule des Kantons Solothurn die ersten Orientierungsarbeiten durchgeführt (OA5). Von vielen Seiten ist dem LSO zu Ohren gekommen, dass die Prüfungsinhalte nicht in allen Punkten mit den Lernzielen des Solothurner Lehrplans übereinstimmen. In den „Weisungen zu den Inhalten und zur Organisation der kantonalen Orientierungsarbeit und der kantonalen Vergleichsarbeit" des Kantons ist nun aber zu lesen, dass die OA5 der Lehrperson als Standortbestimmung und der Überprüfung ihres Beurteilungsmassstabes dienen soll. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Prüfungsinhalte auch den Lerninhalten des Lehrplans entsprechen. Der LSO hat diese wichtigen Feedbacks aus der Basis dem Amt für Volksschule und Kindergarten gemeldet und die Zusage erhalten, dass diese „Kinderkrankheit" bei der nächsten Orientierungsarbeit behoben werden soll.
Neues Promotionsreglement (3.12.2009) Die Sek-I-Reform, die integrative Schulung, die Frühfremdsprachen sowie verschiedene politische Vorstösse erfordern eine Totalrevision des Promotionsreglements der Volksschule. Der LSO hat den Entwurf dazu zur Stellungnahme erhalten. Das neue Promotionsreglement (künftig: Laufbahnreglement genannt) gliedert sich in fünf Teile: Allgemein Bestimmungen, Primarschule, Sekundarschule, Spezielle Förderung und Übertritt in die Schulen der Sekundarstufe II. Eine der Hauptveränderungen stellt die Wiedereinführung der Noten in der 1. bis 3. Klasse der Primarschule in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht dar. Ferner soll künftig in der Primarschule auf eine unfreiwillige Repetition und damit auf die Promotion verzichtet werden. Schüler mit speziellem Förderbedarf sollen teilweise individuelle Lernziele erhalten, mit entsprechendem Hinweis im Zeugnis. Die Promotionsordnung der Sekundarstufe I wurde bereits innerhalb der Umsetzung der Sek-I-Reform ausführlich diskutieret. Die Frist zur Stellungnahme dauert bis Ende Januar 2010.
Teamteaching-Lektionen 6. Klassen (3.12.2009) Die Planung für die anstehenden Teamteaching-Lektionen auf der 6. Klasse im Zusammenhang mit der Sekundarstufenreform stehen an oder sind gar schon abgeschlossen. Dabei ist dem LSO zu Ohren gekommen, dass vielerorts die Meinung herrscht, dass Mischklassen nur zwei Teamteaching-Lektionen zustehen. Dem ist nicht so! Grundsätzlich gilt die Regel, dass jeder 6. Klasse vier Teamteaching-Lektionen zur Verfügung stehen - auch in so genannten Mischklassen. Im 'Kreisschreiben zur Ausgestaltung der 6. Klasse', datiert vom Dezember 2008, ist unter Lektionsplanmodell Variante D (Mischklassen, Teilpensen) Seite 5 folgender Satz zu lesen: "Die Klassenlehrperson unterrichtet ein Vollpensum mit 29 Lektionen inkl. der vier¹ zusätzlichen zur Verfügung stehenden Lektionen für die 6. Klasse." Unter der Fussnote¹ ist nun die hier entscheidende Information zu lesen: "Falls die Anzahl der Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse kleiner als 8 ist, wird die Anzahl zusätzlicher Lektionen in Absprache mit dem AVK festgelegt." Mit andern Worten heisst das also, dass alle 6. Klassen mit 8 und mehr Schülern und Schülerinnen die gesamten vier Teamteaching-Lektionen einsetzen können. Bei Klassen unter 8 Schülern und Schülerinnen ist mit dem AVK zu verhandeln!
Aktion 'Offene Schule' (3.12.2009) Nach dem Erfolg der Aktion 'Offene Schulen' soll diese auch im nächsten Jahr durchgeführt werden und zwar in der Kalenderwoche 12 vom 22.-26. März 2010. Nebst dem Schulleiterverband und dem LSO werden neu auch das Bildungsdepartement und der Einwohnergemeindeverband als Initiatoren auftreten.
Arbeitsweekend Vorstand und Geschäftsleitung (19.11.2009) Am diesjährigen Arbeitsweekend befassen sich der Vorstand und die Geschäftsleitung mit zwei unterschiedlichen Themen. Der erste Teil ist den Geleiteten Schulen gewidmet. Nachdem die Schulleitungen als neue Führungsebene und -kultur in der Volksschule flächendeckend installiert sind, soll eine erste Standortbestimmung vorgenommen werden. Unter anderem werden Toni Strittmatter (LCH) und Albert Arnold (Präsident des VSL-SO) über ihre Erfahrungen referieren. Im zweiten Teil des Arbeitsweekends stehen dann das HarmoS-Konkordat und das Kindergarten-Obligatorium sowie die geplante Abstimmung darüber im Mittelpunkt.
Klassengrösse Sek B (11.11.2009)
Das Departement für Bildung und Kultur bzw. der Regierungsrat lehnte bekanntlich die Eingabe des LSO zur Herabsetzung der Mindestklassengrösse in der künftigen Sek B sowie einen parlamentarischen Auftrag mit derselben Stossrichtung ab. Begründet wird dies mit den Mehrkosten und einer Studie, die zum Schluss komme, dass keine eindeutigen Effekte der Klassengrösse auf die Leistungsentwicklung der Schüler festzustellen seien. Diese Studie leidet jedoch - wie etliche andere auch - unter dem Mangel, dass sie die Klassengrösse und die Leistungsentwicklung nicht in Beziehung zu den verwendeten Unterrichtsmethoden setzt. Es macht in der Tat keinen grossen Unterschied, ob Frontalunterricht vor 10 oder 30 Schüler/innen praktiziert wird. Es ist jedoch nicht möglich, einen differenzierten Unterricht mit modernen Methoden in einer zu grossen Klasse zu organisieren, so dass eine effektive Qualitätsverbesserung stattfindet. Die Mehrheit der Bildungs- und Kulturkommission des Kantonsrats hat dies erkannt und beantragt dem Rat den Auftrag als erheblich zu erklären. Der Kantonsrat wird dieses Geschäft wahrscheinlich in der Dezembersession behandeln.
HarmoS (22.10.2009) Wie Bildungsdirektor Klaus Fischer und AVK-Chef Andreas Walter am KLT bekannt gaben, soll das HarmoS-Konkordat dem obligatorischen Referendum unterstellt werden und im nächsten Frühling zur Abstimmung kommen. Der Kanton Solothurn erfüllt die HarmoS-Forderungen bereits weitgehend. Die Hauptveränderung stellt die Integration des Kindergartens in die Volksschule dar. Damit würde ein altes Anliegen des LSO erfüllt, das er bereits mit der Volksinitiative ‚Der Kindergarten gehört dazu' anstrebte. Der LSO unterstützt das HarmoS-Konkordat und wird sich aktiv am Abstimmungskampf beteiligen. Momentan wird eine interne Projektorganisation aufgezogen und es werden die Fühler nach Partnern ausgestreckt.
Integrative Schulung (7.10.2009) Mit Beschluss des Regierungsrates soll eine Projektorganisation zur Umsetzung des § 36 des Volksschulgesetzes (Spezielle Förderung) eingesetzt werden, in der auch der LSO namhaft eingebunden werden soll. Der LSO entsendet folgende Personen in die fünf Teilprojektgruppen (TP): TP 1: Zuteilungsprozess: Roland Misteli, Geschäftsführer LSO; Eveline Ackermann, Präsidentin der LogopädInnen Solothurn (VLS) TP 2: Inhalte/Methodik: Bruno Affolter, Präsident LSO; Hannes Lehmann, Präsident der Fraktion der Sekundar-Lehrpersonen; Lucie Kradolfer, Mitglied der Fraktion der Heilpädagogik-Lehrpersonen TP 3: Umsetzung: Dagmar Rösler, Präsidentin der Fraktion der Primar-Lehrpersonen; Liliane Allemann, Präsidentin der Fraktion der Heilpädagogik-Lehrpersonen; Marianne Oertig, Präsidentin der Fraktion der Kindergarten-Lehrpersonen TP 4: Psychomotorik: Ein Mitglied aus der Fraktion der Kindergarten-Lehrpersonen (Name noch nicht bekannt) wird Einsitz nehmen. TP 5: Regionale Kleinklassen: Dora Orfei, Präsidentin der Fraktion der Werken-Lehrpersonen In der Resonanzgruppe nimmt Bruno Affolter Einsitz. Innerhalb des LSO bilden diese Personen eine Arbeitsgruppe «Koordination Projekt Umsetzung § 36 VSG«. Ihre Hauptaufgabe wird die gegenseitige Information sowie die Koordination der Kräfte sein. Die bisherige AG Integration wird aufgelöst und deren Vorarbeiten der neuen Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt.
Flexible Pensionierung (10.9.2009) Inzwischen ist im Projekt SOFLEX (Flexibilisierung der Pensionierung) eine Verzögerung eingetreten, da die neuen Regelungen in Bezug auf die geplanten Restrukturierungsmassnahmen im Spitalbereich und den Kantonsschulen (Untergymnasium) dysfunktional wirken könnten. Momentan wird in der GAVKO über eine mögliche Lösung diese Zielkonflikts verhandelt.
|
News
|
||||||||||
| designed by net4you | ||||||||||||