Integrative Schulung
LSO stellt seine Mitarbeit im Projekt 'Spezielle Förderung' ein
Durch die Mitarbeit in der Projektorganisation trägt der LSO eine gewisse Mit-Verantwortung für das Gelingen der integrativen Schulung. Vor dem Hintergrund der nun vom Bildungsdepartement beschlossenen Rahmenbedingungen sieht sich der LSO gezwungen, sein Mitarbeit im Projekt 'Spezielle Förderung' per sofort einzustellen. Als Berufsverband können wir weder einen Qualitätsabbau zu Lasten der Schüler/innen verantworten noch eine weitere Verschlechterung der Arbeitssituation der Lehrpersonen akzeptieren. Im Laufe der Projektarbeit, mussten die Vertreter/innen des LSO immer mehr feststellen, dass grundlegende Anregungen und Forderungen der Lehrerschaft nicht berücksichtigt werden. Heute müssen wir feststellen, dass mit den nun beschlossenen Rahmenbedingungen die integrative Schulung nicht ohne Qualitätsverlust umgesetzt werden kann. Das geht nicht nur zu Lasten der Kinder mit besonderen Bedürfnissen, sondern beeinträchtigt auch den Lernerfolg der anderen Schüler/innen. Die Lehrpersonen ihrerseits müssen zudem einmal mehr die negativen Folgen einer unzulänglich konzipierten und ungenügend finanzierten Reform ausbaden.
Petition: Integrative Schulung gelingt nur mit genügend Ressource!
Innerhalb von 2 1/2 Wochen unterschrieben 3'187 Personen die Petition an Bildungsdirektor Klaus Fischer.

Die Petition wurde durch die Geschäftsleitung des LSO am 9. Juni im Rathaus übergeben.



